News/Events



Fotos: Uwe Siedentop

In Oggenhausen vor dem Rathaus

OGGENHAUSEN. Seinen 14. Standort hat das Laster jetzt im Teilort Oggenhausen eingenommen. Er steht auf einer Wiese, direkt an einer Kreuzung.

Wir bedanken wir uns ganz herzlich beim Ortschaftsrat und seinem Vorsitzenden Herrn Bauer. Auch hier wurde uns ganz unkompliziert und schnell eine Genehmigung erteilt.

Weitere Infos zum Teilort

(Standort ab 18. Juni 2010)


Letzte Ausfahrt Oggenhausen - Der „Kreative Laster“ hat so langsam ausgedient – jetzt ist das Werk ’10 dran

Über Kunst lässt sich ja bekanntlich streiten. Und über den „Kreativen Laster“ kann (oder sollte man besser sagen: „konnte“?) man dies ganz besonders gut.

Orangefarbene, in sich verschlungene Metallrohre auf der Tragfläche eines grauen Lasters treffen mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack.

Doch war dies auch gar nicht gewollt. Denn viel mehr ging es ja darum, Kunst nicht nur an einem Ort zu positionieren, sondern quer durchs Land zu schicken.

Dafür konnte man unter www.demokratischesozialisation.de für einen Standort abstimmen.

Die vergangenen Monate war es ruhig um den Laster geworden.

Sehr ruhig sogar. Ob die Verantwortlichen des 2007er-Bildhauersymposiums ihn etwa still und heimlich . . . Nein, keine Angst.

Noch wurde das Kunstwerk nicht entsorgt. Es wurde, weil der Winter so lang war, sozusagen auf dem Gelände der Firma Althammer „zwischengelagert“.

Seit Freitagmorgen steht der Laster nun aber beim Oggenhausener Rathaus. Mit acht zu zwei Gegenstimmen entschied sich der Ortschaftsrat dafür, den Laster dorthin zu holen. Aus Platzgründen steht das Kunstwerk zwar nicht direkt neben dem Rathaus, aber gegenüber auf der grünen Wiese macht es sich ja auch ganz gut.

Ob es der letzte Standort sein wird, an dem das Kunstwerk zumindest ein paar Wochen verweilen darf? Schließlich beginnt nun bekanntermaßen bereits das Werk ’10.

Darüber scheinen sich die Mitglieder des Bildhauersymposiums nicht hundertprozentig einig zu sein. Wilfried Wörner, Mitglied im Vorstand und im technischen Ausschuss, antwortet auf die Frage, ob Oggenhausen denn der letzte Standort sei: „Ich gehe davon aus, ja.“ Man wolle, so Wörner, das Augenmerk nun auf das Werk ’10 legen.

Was das genau für den Laster bedeutet, weiß aber auch er nicht.

Sofort auf den Schrottplatz käme das Gefährt seiner Meinung nach aber nicht. „Der Laster ist ja schließlich Eigentum der Künstler Heike Mutter und Ulrich Genth.“ Mit denen stehe das Bildhauersymposium derzeit in Kontakt.

Also nichts mit Verschrotten.

„Vielleicht findet das Gefährt auch irgendwo dauerhaft einen Standort“, so Wörner. Und halt: Eine andere Sache stand ja auch noch im Raum: Berlin. Dort wollten die Macher den Laster gerne sehen, und zwar vor dem Reichstag.

Organisatorische und rechtliche Hindernisse machten das Unterfangen bislang aber unmöglich.

Was es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft sein wird. „Berlin ist kein Thema mehr“, sagt Wilfried Wörner. „Leider werden wir dort nicht hinfahren.“ Herumgekommen ist der Laster mit seinen Metallrohren dennoch genug: Auf dem Marienplatz stieß er des Öfteren auf Unmut, in Geislingen sorgte er für Verwirrung, und aufdem Schlossberg konnte er sich über die von einem desorientierten Ordnungshüter ausgesprochene Androhung eines Bußgeldes in Höhe von 50 000 Euro freuen.

Dennoch habe das Kunstwerk laut Wilfried Wörner auch viele positive Beachtung gefunden. Auch wenn die Resonanz, was das Abstimmen im Internet betrifft, mit der Zeit natürlich nachgelassen habe, so Wörner. Kritik gab es allerdings auch genug: „Jetzt steht es ’rum und keiner weiß, was es sein soll“ oder „schön ist das ja auch nicht.“ Doch muss Kunst schließlich auch nicht immer schön sein. Und überhaupt: Was heißt schon schön? Und was ist schon Kunst? Julia Schollbach  


Langer Winter bei Firma Althammer

Durch den langen Winter von Mitte November 2009 bis Mitte März 2010 konnte das Laster lange bei der Firma Althammer stehen.


Geislingen lehnt ein zweitesmal ab

Die Stadt Geislingen hat den zweiten Wunsch, das Laster vor dem Denkmals Wilhelms II. zu positionieren, abgelehnt.


Hilft Günther Oettinger dem kreativen Laster?

Schon einmal wähnte sich die Besatzung auf dem Weg nach Berlin. Aber die Reise endete in Geislingen. Und mittlerweile ist man wieder in Heidenheim-Schnaitheim. Vor dem Werkstor von Althammer steht der sogenannte „Kreative Laster“. Dass das Vehikel mit seiner orangefarbenen Ladung ein mobiles Kunstwerk darstellt, weiß in Heidenheim und Umgebung mittlerweile jedes Kind, denn seit „07“ steht die Hinterlassenschaft des Bildhauersymposions mal hier, mal dort. Wo's halt gerade hingeschickt wird von den Besuchern der Internet-Adresse www.demokratische-sozialisation.de. Aber Berlin, das wär schon halt nach wie vor der Traum der Lastwagenfahrer vom Bildhauersymposion. Dies dachte sich dieser Tage die Symposionsvorsitzende Gabriele Rogowski und wandte sich in einem Brief mit der Bitte um Unterstützung an Günther H. Oettinger. Der residiert zwar in Stuttgart in der Villa Reitzenstein, dürfte als Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg aber in Sachen „Parkerlaubnis Landesvertretung“ auch in Berlin ein gewichtiges Wort mitreden können.

( hz-online, 23. Juli 2009)



Fotos: Arthur Penk und Uwe Siedentop

Firma Althammer Heidenheim

HEIDENHEIM. Seinen 13. Standort hat das Laster jetzt eingenommen. Es steht jetzt so, dass es von der B 19 Heidenheim-Schnaitheim gesehen werden kann.

An dieser Stellen bedanken wir uns ganz herzlich bei Dr. Maximilian Eberle von der Firma Althammer, der uns ganz unkompliziert und schnell das Laster aufstellen hat lassen.

Weitere Infos zur Firma

(Standort ab 15. Juli 2009)



Fotos: Arthur Penk und Uwe Siedentop

Zwischenlager Schlossberg/Albstadion

HEIDENHEIM. Nachdem das Laster wieder aus Geislingen geholt werden mußte, wurde der nächste Standort ein "Zwischenlager": Er stand mehrere Tage beim Albstadion. Der Grund lag einerseits an persönlichen Gründen und andererseits an der Tatsache, dass die rote Nummer nicht ständig zur Verfügung steht. Für das vorgesehene Wochenende war die Nummer kurzfristig nicht verfügbar, so dass wir das Laster erst am Mittwoch, den 15. Juli zum nächsten Standort fahren konnten. (Standort vom 5. bis 15. Juli 2009)


ALDI-Süd lehnt ab

ALTENSTADT. Die Firma ALDI-Süd hat das Vorhaben, das kreative Laster auf einem Parkplatz in in einer Heidenheimer Filiale aufzustellen (unser Wunsch die Filiale 42, Nördlinger Straße), abgelehnt. Die Begründung liegt in der Aussage, solchen Aktionen generell nicht zuzustimmen. Sie betont, dass es nicht gegen das Projekt geht, sondern diese Bestimmung nicht gebrochen werden soll.

16.6.2009


Kunst-Laster bewegt weiter die Gemüter

GEISLINGEN. Das fahrbare Kunstwerk „Die demokratische Sozialisation des kreativen Lasters“ aus dem Heidenheimer Bildhauersymposion „Werk 07“ erregt in Geislingen weiterhin die Gemüter.

Dort hat der Laster, der seit eineinhalb Jahren den Standort wechselt, zuletzt Position bezogen. Immerhin bewirkt der Kunst-Laster eine breite öffentliche Debatte: Die „Geislinger Zeitung“ bemühte jetzt sogar einen Kunstpädagogen, der den erweiterten Kunstbegriff erklärte.


Gedanken zum kreativen Laster

Kunst im öffentlichen Raum: die fahrbare Plastik vor der Jahnhalle

Kunst oder Ärgernis - die orangefarbene Plastik vor der Jahnhalle ist umstritten. Der Geislinger Kunstpädagoge Stefan Renner hat sich seine Gedanken zum fahrbaren Kunstwerk gemacht.

STEFAN RENNER

Geislingen  Das Werk geht hier offensichtlich einen ähnlichen, konzeptionell angelegten Weg wie ihn Christo und Jeanne Claude schon seit Jahren beschreiten (siehe Kasten unten). Ein wesentlicher Aspekt des Konzepts ist der der aktiven Beteiligung der Bevölkerung. Kein Fürst, kein Museumsleiter bestimmt hier mehr, sondern die Bürger einer Stadt und die Künstler. In einem Jahr vieler gesellschaftlich relevanter Wahlen steht hier nun auch ein Kunstwerk in gewisser Weise zur Wahl. Es kann übers Internet gewählt, geordert, verschoben und in der direkten Auseinandersetzung beachtet oder missachtet werden. Alles, was bei einer Wahl Thema ist, wird hier plötzlich ebenfalls thematisiert, erfahr- und nachvollziehbar - nicht zuletzt der Aspekt der Akzeptanz eines Wahlergebnisses.
 
Damit die Arbeit öffentlich aufgestellt werden konnte, hat man den gleichen Amtsweg beschritten, den jeder von uns bei ähnlichen Anliegen zu gehen hat. Sie klinkt sich also auch hier nicht aus allgemein gültigen Prozessen aus, sondern ins gesellschaftliche Leben ein. Die gewählten Gestaltungsmittel zeigen ein Spiel mit Bekanntem und Unbekanntem: Linien kennen wir in aller Regel als schwarz-weiße, statische Elemente einer zweidimensionalen Zeichnung, die allenfalls Bewegung visuell andeuten.

Eine Zeichnung hängt darüber hinaus eingerahmt in einem bestimmten Raum im Museum. Die plastische Arbeit erinnert an eine Linie, sie ist aber räumlich angelegt, orangefarben und fahr-, verschiebbar - also nicht an einen festen Sockel und damit nicht ortsgebunden, dabei verworren wie ein Gedankenstrom, den sie beim Betrachten in uns auslöst - ob dieser in uns ausgelöst wird, hängt davon ab, ob wir die Plastik betrachten, wahrnehmen, wertschätzen, uns an ihr reiben oder nicht.   Es bleibt uns überlassen, wie wir damit umgehen - allerdings nur für die Dauer von vier Wochen. Wie so vieles wird damit auch diese Arbeit, ihre Rezeption, unser Umgang mit ihr bewusst der Vergänglichkeit unterworfen. Damit widersetzt sie sich der gängigen Praxis von Museen, denn gesammelt wird in aller Regel, was verloren zu gehen droht und erhalten werden soll. Der gängigen Vorstellung von Kunst, die in einem Werk etwas ewig Währendes, Überdauerndes sieht, tritt sie ebenfalls entgegen. Die Arbeit ist nicht von Dauer, kaum sammel- und schon gar nicht archivierbar, sie bleibt, wie vieles im Leben, momenthaft und an den Faktor Zeit gebunden. Dass man überhaupt die Möglichkeit bekommt, sich zumindest zeitweise mit ihr auseinandersetzen zu können, liegt daran, dass sie nicht weggeschlossen, sondern zugänglich gemacht wurde. Sie wurde (noch) nicht verkauft, um als zu erhaltendes Allgemeingut von der Öffentlichkeit abgetrennt zu verschwinden. Sie bleibt der Öffentlichkeit Geislingens für einen kurzen Zeitraum erhalten, um danach wieder zu verschwinden, eine Lücke und Gedanken hinterlassend.

Geislinger Zeitung, 13.6.2009


Eine kurze Geschichte zum Kunstbegriff oder "Kunst ist, was im Museum hängt"

"Kunst ist, was im Museum hängt!" Die hinter dieser Aussage steckende Überlegung ist Ideen des 18. Jahrhunderts verpflichtet, als im Zuge des Erstarkens des Bürgertums und der französischen Revolution die ersten öffentlichen Museen als kulturelle und bildende Orte entstanden. Kunst sollte nun viele Menschen erreichen und nicht mehr nur in den Kunstkabinetten der Adeligen angesammelt werden. Was hier gezeigt werden sollte, legte - wie dies auch heute noch üblich ist - ein Gremium (Museumsleiter, Juroren, Professoren) fest. Auch die damals üblichen Weltausstellungen zeigten ausgewählte Kunstwerke.
 
Bereits im 19. Jahrhundert gab es aber auch die Tendenz, sich diesen reglementierenden Bestrebungen zu widersetzen und andere Wege zu gehen. Dass Kunst außerhalb von Museen oder groß angelegten Schauen entstehen kann, ist trotz des eingangs erwähnten Zitats unstrittig, man denke nur an die vielen Bildhauerarbeiten, die sich seit der Antike zum Teil auf hohem Sockel auf einem Platz im öffentlichen Raum zeigen und aus diesem nicht mehr wegzudenken sind. Oft vergaben Herrschende hierfür die Aufträge und verbanden damit bestimmte Absichten.
 

Kunst existiert also schon lange auch außerhalb der Museen im öffentlichen Raum. Möchte sie zu Diskussionen anregen, zum Beispiel über demokratische Prozesse, muss sie gesehen werden, kann sich nicht im Museum verstecken und darauf warten, vom Betrachter nach dessen Lust und Laune betrachtet zu werden oder darauf hoffen, von irgendjemand gekauft und aufgestellt zu werden.
 
Dass Kunst ins Leben eindringt, geht unter anderem auf Ansätze von Künstlern zurück, die Anfang der 60er Jahre angefangen haben, an einem neuen Kunstbegriff und einem neuen Kunstverständnis zu arbeiten. Joseph Beuys kann hier als ein Beispiel genannt werden, aber auch Christo und Jeanne Claude.

Stefan Renner / Geislinger Zeitung, 13. Juni 2009


GEISLINGEN AN DER STEIGE. Kinder haben bekanntlich eine eigene Art, sich mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. Sie lernen auf spielerische Art und Weise mit ihr umzugehen und "begreifen" unverblümt auch Dinge, die die Erwachsenen für "verboten" betrachten. So auch unser Kreatives Laster: Als Spiel- und Begreifenplatz wurde er erobert.


Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

Heidenheims „kreativer Laster“ steht in Geislingen, obwohl er vor den Reichstag soll.

Manfred F. Kubiak

Wenn allgemein von Export die Rede ist, dann fallen beinahe immer gleich Stichworte wie Weltmeister oder Deutschland hinterher.

Und wenn’s um Kunstexport geht? Dann, dem Bildhauersymposion sei Dank, ist nicht selten Heidenheim in vieler Leute Munde.

„Die Große Rede“, früher jahrelang in den Bahnhofsanlagen geerdet, steht nun in Duisburg.

Und der sogenannte „kreative Laster“, durchaus auch bekannt in der Neutrumform als „kreatives Laster“ oder als „demokratische“ oder wahlweise „fahrbare Sozialstation“? Der beziehungsweise das alles steht jetzt in Geislingen, vor der Jahnhalle. Und sorgt dort, wie nicht anders zu erwarten, für Verwirrung.

Wie hierzulande bekannt, lässt sich der Laster per Abstimmung im Internet verschieben. Dies geschieht unter der in diesem Falle durchaus vielsagenden Adresse www.demokratische-sozialisation.de. Und seit die Hamburger Bildhauerin Heike Mutter und der Tübinger Künstler Ulrich Genth ihre „Demokratische Sozialisation des kreativen Lasters“, so der offizielle Titel des Werkes, vor zwei Jahren in Heidenheim abgestellt haben, ward das Gefährt schon an allen möglichen Ecken und Enden der Stadt und des Landkreises gesehen.

Nun hat es erstmals Heidenheimer Boden verlassen. Und die „Geislinger Zeitung“ stand vor der Herausforderung, den quasi über Nacht beschenkten, reichlich perplexen Geislingern die große weite Welt des Heidenheimer Bildhauersymposions und deren so langsam global wirkenden Folgen zu erklären. Keine einfache Aufgabe, wie man hierzulande weiß. Aber der Kollege Manfred Bomm hat sie süffisant gemeistert.

Gleich zu Beginn seines gestern unter dem Titel „Fahrbares Kunstwerk sorgt für Irritationen“ erschienenen Beitrags geht er aufs Ganze und Grundsätzliche und konfrontiert mit Wilfried Wörner den Sprecher des Vereins Bildhauersymposion mit der Frage, was das denn solle. Und Wörner kontert: „Es geht um Kunst, da stellt sich die Frage nicht, was es symbolisiert.“ Selbstverständlich lässt sich Bomm die Gelegenheit nicht entgehen, einige Schwänke aus dem Heidenheimer Leben des Lasters zum Besten zu geben. Und über die Geschichte, wie in den Gefilden der Kunst desorientierte Ordnungshüter dem Fahrzeug mit seiner Ladung aus orangefarbenen Metallrohren, als es auf Heidenheims Schlossberg stand, einen Aufkleber verpassten, mit dem unter Androhung einer Geldbuße von bis zu 50 000 Euro die Beseitigung des Schrotts eingefordert wurde, kann man bestimmt auch in Geislingen lachen.

Passieren kann ein solches Missgeschick in der Fünf-TälerStadt freilich nicht. Dafür sorgt das von Heidenheim aus instruierte Ordnungsamt, das für den Standort vor der Jahnhalle eine behördliche Sondergenehmigung erteilt hat. Ganz glücklich freilich, so schätzt das die „Geislinger Zeitung“ jedenfalls ein, scheint Ordnungsamtschef Paul Thierer dennoch nicht zu sein: „Jetzt steht es ’rum und keiner weiß, was es sein soll.“ Thierer habe deshalb dem örtlichen Kunst- und Geschichtsverein empfohlen, für entsprechende Erläuterungen am Lkw zu sorgen.

Darüber hinaus lustig an der Geschichte, dass der Laster nun mindestens die nächsten vier Wochen in Geislingen stehen wird, ist nicht zuletzt auch, dass er dort eigentlich gar nicht hin sollte. 560 Internet-Abstimmer nämlich und damit weitaus die meisten wollten das Gefährt vor den Reichstag nach Berlin schicken. Doch weil die für diese gewissermaßen große Lösung offenbar notwendigen organisatorischen und rechtlichen Hürden in der Kürze der Zeit nicht vollends aus dem Weg zu räumen waren, entschied man sich im Laster-Hauptquartier für den Zwischenstopp in der Abstimmungstabelle mit 211 Befürwortern zweitplatzierten Geislingen.

Was nicht zwangsläufig bedeutet, dass die Hauptstadt auf alle Zeiten auf Kunst aus Heidenheim wird verzichten müssen. Wie der für die Internet-Abstimmung in Sachen Laster zuständige Uwe Siedentop der HZ auf Anfrage mitteilte, wird an der Berlin-Mission gearbeitet. Mittlerweile stehe man deshalb auch schon in Kontakt mit dem Abgeordneten für den Wahlkreis Aalen/Heidenheim, Georg Brunnhuber.

Womöglich wird’s der ja richten.

Bis dahin wird das alles zumindest Wilfried Wörner von der gelassenen Seite betrachten. Der beantwortet die Frage „Warum Geislingen und nicht Berlin?“ in der „Geislinger Zeitung“ mit einem gar nicht unklugen Seitenhieb auf den offiziellen Titel der auf einem fahrbaren Sockel stehenden Skulptur: Auch das sei eben Demokratie, dass nicht alles, was die Mehrheit wolle, realisierbar sei. Es scheitere oft einfach an „primitiven Sachzwängen“.



Fahrbares Kunstwerk sorgt für Irritationen

Auf dem Parkplatz bei der Jahnhalle: Lkw mit Metallrohr ist "demokratische Kunst". Foto: Markus Sontheimer

Alter Lkw mit verbogenen Metallrohren steht vor der Jahnhalle - Statt nach Berlin gings nach Geislingen.

Was es ist, weiß keiner so genau. Nicht einmal der Mit-Organisator. Ein Kunstwerk auf beweglichem Sockel seis halt. Seit Samstag stehts vor der Jahnhalle: Verbogene Metallrohre auf einem alten Lkw.

MANFRED BOMM / Geislinger Zeitung vom 13. Mai 2009

Geislingen  "Es geht um Kunst, da stellt sich die Frage nicht, was es symbolisiert", sagt Wilfried Wörner vom Verein "Bildhauersymposion Heidenheim." Beim jüngsten Treffen international bekannter Bildhauer in der Brenzstadt haben die in Hamburg lebenden Künstler Heike Mutter (1969 in München geboren) und Ulrich Genth (1971 in Tübingen geboren) die Idee ihrer "Demokratischen Sozialisation des kreativen Lasters" in die Tat umgesetzt. Dass das alte, nicht zugelassene Gefährt mit der seltsamen Ladung jetzt mehrere Parkplätze vor der Geislinger Jahnhalle blockiert (und dies noch vier Wochen tun wird), geschieht mit behördlichem Segen. Auch wenn es als Kunstwerk kaum wahrgenommen wird, bleibt Wörner gelassen: "Es ist eine Skulptur, die die bemerkenswerte Eigenart hat, dass sie auf einem fahrbaren Sockel steht." Und es gehe um Demokratie, denn im Internet könne jeder Bürger einen neuen Standort vorschlagen. Nachdem der Lkw fast zwei Jahre lang nur im Raum Heidenheim hin- und hergeschoben wurde, bekam jetzt Geislingen die Ehre. 211 Internetstimmen waren jüngst auf diesen Standort-Vorschlag entfallen. Das waren zwar deutlich weniger, als für den Platz vor dem Reichstag in Berlin (560). Doch weil sich die Organisatoren, die nur auf Sponsorengelder angewiesen sind, mit dem Transport in die Bundeshauptstadt überfordert sahen, entschieden sie sich für Geislingen. Auch das sei eben Demokratie, sagt Wörner: Nicht alles, was die Mehrheit wolle, sei realisierbar, weil oftmals "primitive Sachzwänge" dagegen sprächen.
 
Das seit 1997 alle drei Jahre in Heidenheim stattfindende Bildhauersymposium gilt deutschlandweit als einmaliges Kulturprojekt. Gegründet wurde es von Gabriele Rogowski, der Gattin des ehemaligen BDI-Präsidenten und Aufsichtsratschefs der Voith AG, Michael Rogowski. Dabei schaffen Künstler gemeinsam mit den Mitarbeitern von Stahl-, Maschinen- und Hochbauunternehmen ihre Werke und stellen diese in der Stadt Heidenheim aus. Beim jetzigen Projekt tourt erstmals eines davon durchs Land.

Dass das Objekt selbst in Heidenheim nicht immer als Kunst erkannt wurde, haben die Organisatoren jüngst schmerzlich zu spüren bekommen. Als das Fahrzeug auf dem Schlossberg stand, verpassten ihm Ordnungshüter einen Aufkleber, mit dem die Beseitigung des Schrotts und des nicht angemeldeten Fahrzeugs bei Androhung einer Geldbuße von bis zu 50 000 Euro gefordert wurde.
 
Doch sowohl in Heidenheim, als auch jetzt in Geislingen, ist für den Standort eine behördliche Sondernutzung erteilt. Wie hoch die Gebühren dafür vor der Jahnhalle sind, vermochte Ordnungsamtschef Paul Thierer gestern nicht zu sagen. Darüber sei vorige Woche mit den Organisatoren nicht gesprochen worden: "Das ging alles so schnell." Allerdings stünden keinesfalls hohe Beträge im Raum, zumal die Mindestgebühr bei insgesamt drei Euro liege.
 
Ganz glücklich freilich ist Thierer mit dem derzeitigen Zustand nicht: "Jetzt steht es rum und keiner weiß, was es sein soll." Er habe deshalb dem Kunst- und Geschichtsverein empfohlen, für entsprechende Erläuterungen am Lkw zu sorgen.



Das Laster bei der Ankunft.
Sein Platz in Geislingen an der Steige

Samstag, 9. Mai 2009. Heute ist das kreative Laster zum ersten mal ins "Ausland" gezogen: Geislingen wurde mit 211 Stimmen ausgewählt, hier das Heimatmuseum.

Da der Platz um das Museum leider zu klein ist, konnte er nur wenige Meter davon entfernt aufgestellt werden. Jetzt steht er vor der Jahnhalle, dessen Parkplatz eigens für den Laster freigehalten wurde.

Unser Dank gilt hier Herrn Paul Thierer (Fachbereichsleiter vom Ordnungsamt Geislingen), der den Umzug unbürokratisch und schnell für uns möglich machte.

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Kunst und Abwrackprämie?

Das ist die wahre Kunst: Als per Sondernutzungsgenehmigung geschützem Kunstwerk kann dem Kunst-Laster auf dem Schlossberg die polizeiliche Drohung wenig anhaben. Farblich passt sie aber trotzdem prima zur Skulptur auf der Ladefläche. Foto: räp
Das ist die wahre Kunst: Als per Sondernutzungsgenehmigung geschützem Kunstwerk kann dem Kunst-Laster auf dem Schlossberg die polizeiliche Drohung wenig anhaben. Farblich passt sie aber trotzdem prima zur Skulptur auf der Ladefläche. Foto: räp

Eigentlich darf er ja auch ohne Kennzeichen in Heidenheim stehen, der Kunst-Laster des Heidenheimer Bildhauersymposions. Doch nun hat er doch noch ein Problem mit der Polizei – oder auch nicht . . .

HENDRIK RUPP

Im dritten Jahr ist „Die demokratische Sozialisation des kreativen Lasters“ in Heidenheim unterwegs – und dasWerk der Künstler Ulrich Genth und Heike Mutter konnte sich seither nicht über mangelnde Aufmerksamkeit beklagen: Per Internet kreuz und quer durch die Stadt gevotet (Neudeutsch für: abgestimmt), reckten sich die orangeroten Schlangen auf dem grauen Laster schon überall in den Himmel – auch schon vor dem Schrottplatz in Nattheim.

Seit Anfang Februar steht das rollende Kunstwerk nun auf dem Schlossberg, direkt am Hermann-Mohn-Weg. Doch dort darf es scheinbar nicht bleiben: Seit dem Wochenende prangt eine Anordnung der Polizei an dem Laster. Der ist nämlich nicht angemeldet, trägt keine Kennzeichen und ist damit rein rechtlich kein Fahrzeug, sondern Schrott. Da kennt die Polizei kein Erbarmen: Der Aufkleber verkündet, dass das Altmetall bis zum 17. Februar zu verschwinden habe – sonst drohe bis zu 50 000 Euro Geldbuße. Eine Art negative Abwrackprämie also.

Alles in Ordnung aus Sicht der Ordnungshüter – doch eine Kleinigkeit hat man offenbar übersehen: Weil der Laster tatsächlich nur zu den seltenen Fahrten von Standort zu Standort (rote) Kennzeichen erhält, hat die Stadt Heidenheim ihn unter besonderen Schutz gestellt: Für jeden neuen Standort verfügt Bürgermeister Rainer Domberg eine Sondernutzungsgenehmigung. Die macht den jeweiligen Parkplatz zum Kunst-Raum und das Parken ohne Zulassung legal. Und die Genehmigung liegt auch hinter der Windschutzscheibe des Lasters – wo man sie aber nicht sehen muss, wenn man von der Seite den Aufkleber auf die Scheibe pappt.

Im Rathaus, wo man für gewöhnlich keinen Ärger mit der Polizei kennt, zeigt man sich über die Abwrackanordnung eher verwundert. „Es wäre besser, wenn die Polizei das Problem und nicht den Laster aus der Welt schaffen würde“, so StadtSprecher Wolfgang Heinecker.

Fast schade, eigentlich – denn die polizeiliche Drohung ist zwar inhaltlich unpassend, trägt aber ein geschmackvolles Orangerot zur Schau, das irgendwie hervorragend zu den Röhren auf der Ladefläche passt. Das wäre doch eigentlich mal die kreative Sozialisation der Polizei . . .

 



Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

Bildhauersymposium: „Kreatives Laster“ neuerdings auf dem Heidenheimer Schlossberg.

 

Von Gegenwartskunst kann man ja halten was man will, und so ist das „kreative Laster“ des Heidenheimer Bildhauersymposiums für die einen eine innovative Kunstperformance, für die anderen nur ein ausrangierter Lkw mit gebogenen orangefarbenen Rohren auf der Ladefläche. Aber sei's drum, an dieser Stelle will man ja Neues erfahren, und nicht fachsimpeln und so gibt es zu verkünden, dass das „kreative Laster“, nämlich der oben erwähnte Lkw, den man mit vollem Namen „die demokratische Sozialisation des kreativen Lasters“ zu nennen pflegt, seit einigen Tagen einmal mehr erfolgreich einen Ortswechsel hinter sich gebracht hat.

 

Nachdem der alte Mercedes ab August auf dem Johann-Matthäus-Voith-Platz gestanden war und dort immer wieder von mehr oder weniger Unbekannten künstlerisch ergänzt wurde – ob beklebt, mit Unterwäsche behängt oder mit Weihnachtsmännern dekoriert, steht er jetzt auf dem Schlossberg, genaugenommen am Weglein zur Heideschmiede.

 

Meisenknödel zieren derzeit die Rohre auf der Ladefläche. Alles Vandalismus? Keineswegs, sagt Uwe Siedentop, der Webmaster der Projekt-Homepage. Im Gegenteil sei es dem Verein höchst willkommen, wenn sich Menschen an dem Kunstwerk beteiligen. Denn wie schon der Name verrate, sei ebendiese Beteiligung der sinngemäße Kern der „demokratischen Sozialisation“.

 

Eine Plattform für den demokratischen Prozess bildet die Homepage des „kreativen Lasters“ auf der Besucher Vorschläge für die nächsten möglichen Standorte abgeben können und darüber abgestimmt werden kann, ob der Lkw an die jeweiligen Orte gebracht werden soll.

 

Seit einiger Zeit allerdings scheint Volkes Wille unerhört zu bleiben und das Projekt an einer Hürde zu scheitern: Der Topfavorit als Standort mit zum Redaktionsschluss 560 Stimmen ist der Platz der Republik genau vor dem Berliner Reichstagsgebäude, gefolgt vom Heimatmuseum in Geislingen, mit 150 Stimmen. Allerdings, so Siedentop, sei es dem Verein bislang aus unterschiedlichsten rechtlichen Gründen nicht gelungen, den Lkw in die Hauptstadt zu verfrachten.

 

Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so heißt es derzeit aus gut unterrichteten Kreisen, dass inzwischen selbst hochrangige Politiker im Bundestag eingespannt seien, der „demokratischen Sozialisation des kreativen Lasters“, ganz in seinem Sinne und dem Willen des Volkes entsprechend, einen Platz auf dem Platz der Republik zu organisieren. Wann die Reise beginnen wird, steht noch in den Sternen, aber sich in einem anderen Zusammenhang oft gehörten Sprechchören anschließend ist sich Uwe Siedentop sicher: „Das schaffen wir“ und dann heißt es „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ Arthur Penk / HZ



Montag, 26. Januar 2008. Diesmal ist er 50 Meter höher gestiegen. Nachdem der Winter relativ lange und kalt einen Umzug verhindert hat, ist er heute auf's Heidenheimer Schloss gezogen. Da steht er jetzt, eingeklemmt zwischen Bauzaun und Hermann-Mohn-Weg, und richtet seinen Blick auf die Stadt Heidenheim.

 

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Kunstlaster als Falschparker

Johann-Matthäus-Voith-Platz: Neuer Standort des „kreativen Lasters“. Foto: räp

Neuer Platz im Süden der Stadt.

Die Demokratie steht auf Gummireifen und bewegt sich kunstvoll fort. Sohat derKunstlaster desBildhauersymposions denn wieder mal ein neues Plätzchen gefunden. Seit neuestem parkt das stets vom Mehrheits-Votum von InternetUsern gelenkte Werk auf dem Johann-Matthäus-Voith-Platz, was denn auch in zweierlei Hinsicht sinnstiftende Folgen zeigt. Zumeinen steht das in der Vergangenheit auchschonmal insAbseits gestellte Kunstwerk mit dem Titel „Die demokratische Sozialisation des kreativen Lasters“ mitten im prallen Stadtleben, zum anderen entfaltet der röhrende Platzhirsch eine verkehrsregulierendeWirkung:Woder Laster steht, hat schon mal das Laster des Falschparkens keinen Spielraummehr. bm / HZ

 



Demokratie auf Gummireifen

Heidenheim: Der „Kreative Laster“ ist auf den Johann-Matthäus-Voith-Platz umgezogen.

Ein parkender Lastwagen, olivgrünes Fahrerhaus, verbogene, orange angestrichene Rohre auf der Ladefläche. Mal steht das scheinbar achtlos abgestellte Fahrzeug vor der Marienkirche, ein anderes Mal vor dem Rathaus.

Der „Kreative Laster“ wechselt nun schon seit fast einem Jahr regelmäßig seinen Standort im Heidenheimer Stadtgebiet. Das Kunstwerk unter dem Namen „Die demokratische Sozialisation des kreativen Lasters“, dürfte so den meisten Heidenheimern mittlerweile aufgefallen sein.

Die Idee des Bildhauersymposiums, das Volk per Abstimmung via Internet darüber entscheiden zu lassen, wo das Kunstwerk stehen soll, lag dem insgesamt auf drei Jahre angelegten Projekt zugrunde.

Nun hat der „Kreative Laster“, den die beiden Künstler Ulrich Genth und Heike Mutter zusammen mit der Firma Schuck aus Steinheim gestaltet haben, erneut seinen Standort gewechselt: Entsprechend den 257 Stimmen auf der Homepage wurde der 7,5-Tonner dieser Tage in die Südliche Hauptstraße verlegt, genau genommen auf den JohannMatthäus-Voith-Platz.

364 Stimmen hat es hingegen bislang für den Vorschlag gegeben, dass der Laster vor dem Bundestag aufgestellt werden soll. 278 Mal wurde für den Bauplatz auf dem Schlossberg gestimmt.

„Ein Aldi-Parkplatz irgendwo“ oder die „Starlight-Express“Halle in Bochum bilden das Schlusslicht der Wunschliste auf der Homepage.

Den bisherigen Top-Favoriten, den Laster auf dem Platz der Republik in Berlin aufzustellen, würde Wilfried Wörner, Vorsitzender des technischen Ausschusses des Bildhauersymposiums, sofort umsetzen – wenn er denn könnte.

Aber gerade in der Umsetzbarkeit der Platzierungsvorschläge liege auch ein großes Stück der Gedanken zugrunde, die sich vom Titel des Werks „Die demokratische Sozialisation des kreativen Lasters“ ableiten lassen: In der Demokratie, die auch unserem politischen System zugrunde liegt, sei die Stimmenanzahl alleine nicht immer ausschlaggebend für eine Entscheidung, sagt Wörner.

Auch beim „Kreativen Laster“ müsse eine Reihe von öffentlichen Instanzen konsultiert werden und Genehmigungen eingeholt werden, bevor Volkes Stimme erst Gewicht bekommt.

Freilich kann sich Wörner nicht mit wenig kreativen Vorschlägen anfreunden, wie den Laster verschrotten zu lassen oder ihn vor die Einfahrt der Feuerwehr abzustellen.

Aber in der Demokratie müsse man mit unterschiedlichen Meinungen rechnen und sie tolerieren, sagt er. Dass der „Kreative Laster“ die Gemüter erregt und nicht nur Freunde hat, könne er verstehen. Und damit sei das Ziel des Projekts zu einem großen Stück erreicht. „Die demokratische Sozialisation des kreativen Lasters“ liefere zumindest Gesprächsstoff. „Und das ist schon mal etwas.“ Arthur Penk - Heidenheimer Zeitung vom 8. August 2008.

 

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Montag, 21. April 2008. Und wieder hat das Laster seinen Platz gewechselt: Das Mergelstetter Entsorgungszentrum. Der Weg da hin war kurz, keine zwei Kilometer von der Userstraße in die Zoeppritzstraße 100. Jetzt steht er da und wartet auf den Reichstag. Werden wir es schaffen, den Laster nach Berlin zu bringen? Wird es möglich sein, ihn vor dem Reichstag aufzustellen? Wir bleiben dran und werde Sie informieren.

 

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Mergelstetten. Donnerstag, 6. März 2008. Der neue Standort ist heute erreicht worden. Mit 158 Stimme wurde er gewählt. Er steht jetzt am Ufer der Brenz vor einem schönen, gelb angestrichenen Gebäude.

Der Laster hat durch seine längere Standzeit ein paar technische Schwierigkeiten: Die Batterien entladen sich. Da sie auch nicht unbedingt die neuesten sind, wurden sie jetzt ausgetauscht und mit einem Schalter versehen. Der Schalter verhindert, dass der vorhandene Stillstandsverbrauch ausgeschlossen wird. Somit kann der Laster jetzt schneller und ohne "Bastelei" von seinem Standort verlegt werden.

Dank an dieser Stelle an Ralf Willuth, der dem Laster immer wieder seine "Zicken" austreibt und ihn dazu bewegt, seinen Standort zu wechseln.

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HEIDENHEIM, Samstag, 8. Dezember. Nach längerer Standzeit im Heckental ist der kreative Laster wieder in Bewegung geraten. Heute hat er den Standort zum Heidenheimer "Musentempel" verlegt: Dem Konzerthaus. Die Besucher haben den Standortes mit 151 Stimmen ausgewählt.

Kleinere technische Schwierigkeiten haben die Abfahrt um ca. eine Stunde verzögert (siehe dazu den Bericht). Letztendlich ist er aber gut angekommen und wurde auf dem vom Geschäftsführer der Konzerthaus GmbH genehmigten Standort aufgestellt.

Der kreative Laster in Bewegung

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HEIDENHEIM, Freitag, der 8. Oktober 2007. Der vierte Standort: Die Heckentalstraße im Westen von Heidenheim, unmittelbar im Bereich der Adelbert-Stifter-Realschule. Ein interessanter Standort, der unmittelbar viele Schüler auch der anderen Schulen (Wirtschaftsschule, Berufsschule) ansprechen wird.

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Heidenheim, Freitag, der 7. September 2007. Der dritte Standort zeigt ihn im neuen Heidenheimer Wohngebiet Osterholz. Kurz vor der Höhe steht er in einer Mulde. Er ist nicht sofort zu sehen, was einen gewissen Überraschungseffekt für den vorbeifahrenden bewirkt.

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Nattheim, Freitag, der 24. August 2007. Der zweite Standort: Mit einer Stimmenmehrheit von über 100 Klicks wird der Laster auf dem Gelände der Autoverwertung Meyer in Nattheim präsentiert. Ein Kunstwerk in der Umgebung von Autoteilen, die auf ihre neue Bestimmung warten: Eine neue Bestimmung für Kunst im Raum?

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HEIDENHEIM, Montag, der 6. August 2007. Der erste Standort: Heidenheims Zentrum "Eugen-Jaekle-Platz". Hier zeigt sich der Laster in der neuen Kulisse dieses erst in letzter Zeit entstandenen Ersten Platzes Heidenheims.


Der Laster ist angekommen.
von links: Ulrich Genth, Wilfried Wörner, Ralf Willuth, Dr. René Hirner, Heike Mutter.

HEIDENHEIM, Freitag, der 13. Juli 2007. Heute ist der kreative Laster auf seinem ersten Standort angekommen. Er steht ab ca. 12 Uhr auf dem Marienplatz zwischen Marienkirche und Schlossarkaden. Die Macher des Heidenheimer Bildhauersymposions gaben noch Anweisungen über die genaue Positionierung.


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